Zutaten
Gemüse und Pilze für den Hot Pot
Die richtige Mischung aus Blattgemüse, Wurzelgemüse und Pilzen bringt Abwechslung an den Tisch und sorgt für unterschiedliche Texturen im Topf.
Gemüse und Pilze gehören zu den vielseitigsten Zutaten am Hot-Pot-Tisch: Sie bringen Frische, unterschiedliche Texturen und je nach Sorte auch kräftigen Eigengeschmack mit. Anders als bei Fleisch oder Fisch unterscheiden sich die Garzeiten innerhalb der Gemüse- und Pilzauswahl teils erheblich, weshalb sich ein Blick auf die einzelnen Gruppen lohnt.
Der folgende Überblick ordnet gängige Sorten grob nach Garzeit und Eigenschaft, damit Sie bei der Auswahl für den eigenen Abend eine gute Mischung zusammenstellen können.
Blattgemüse: schnell gar, viel Frische
Chinakohl, Spinat, Pak Choi und ähnliche Blattgemüse gehören zu den am schnellsten garenden Zutaten am Hot-Pot-Tisch. Meist reichen wenige Momente in der köchelnden Brühe, bis die Blätter weich sind und die Stiele noch etwas Biss behalten. Blattgemüse eignet sich deshalb gut, um kurz vor dem Verzehr in die Brühe gegeben zu werden, statt lange vorab zu garen.
Ein praktischer Nebeneffekt: Blattgemüse nimmt beim Garen viel vom Brühe-Aroma auf und lässt sich danach unkompliziert mit der Siebkelle wieder herausholen.
Wurzelgemüse und Kohl: die länger garenden Klassiker
Karotten, Rettich, Kartoffeln und feste Kohlsorten brauchen deutlich länger, bis sie durchgegart sind. Diese Sorten sollten Sie am besten früh in die Brühe geben, idealerweise bevor die schnell garenden Zutaten hinzukommen. In dünne Scheiben oder Stücke geschnitten verkürzt sich die Garzeit spürbar – Details zum richtigen Schneiden aller Zutatengruppen liefert der Ratgeber Zutaten vorbereiten und schneiden.
Mais und Kürbis lassen sich ebenfalls gut einplanen, brauchen aber je nach Schnittgröße ähnlich viel Geduld wie Wurzelgemüse.
Pilze: von Shiitake bis Enoki
Pilze bringen besonders viel geschmackliche Tiefe an den Hot-Pot-Tisch. Shiitake-Pilze liefern ein kräftiges, erdiges Aroma und eignen sich auch hervorragend, um eine vegetarische Pilzbrühe anzusetzen. Enoki-Pilze mit ihren feinen, langen Stielen garen dagegen sehr schnell und werden meist in kleinen Bündeln direkt in die Brühe gegeben. Austernpilze und Kräuterseitlinge bringen eine festere, fast fleischähnliche Textur mit, die auch in vegetarischen Runden gut ankommt. Mehr zu vegetarischen Zusammenstellungen insgesamt lesen Sie im Ratgeber vegetarischer Hot Pot.
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Preis auf Amazon prüfenReihenfolge beim Garen sinnvoll planen
Damit am Ende nichts zu weich oder noch zu roh ist, lohnt es sich, grob nach Garzeit vorzugehen: zuerst Wurzelgemüse und feste Kohlsorten, danach Pilze, zuletzt Blattgemüse und feine Sorten wie Enoki. Eine kleine Siebkelle erleichtert es, fertige Stücke gezielt aus der Brühe zu holen, ohne dass andere, noch nicht fertige Zutaten mit herausgefischt werden.
Wie viel Gemüse und Pilze insgesamt eingeplant werden sollten, hängt stark von der Personenzahl und den übrigen Zutaten ab – eine Orientierung dazu bietet der Ratgeber Hot Pot für wie viele Personen planen.
Frische erkennen und richtig lagern
Frisches Blattgemüse wirkt knackig, ohne schleimige oder braune Stellen. Bei Pilzen ist eine trockene, feste Oberfläche ein gutes Zeichen – schmierige oder stark riechende Exemplare gehören nicht mehr auf den Tisch. Lagern Sie geputztes Gemüse und Pilze bis zum Servieren am besten kühl abgedeckt, damit sie bis zum Abend frisch bleiben und ihre Textur behalten.