Vorbereitung
Hot-Pot-Zutaten vorbereiten und schneiden
Mit guter Vorbereitung läuft der Abend entspannt – und mit ein paar Grundregeln bleibt alles auch lebensmittelsicher.
Ein großer Teil des Hot-Pot-Erlebnisses findet zwar direkt am Tisch statt, doch die eigentliche Arbeit passiert vorher in der Küche: Zutaten waschen, schneiden und übersichtlich anrichten, damit am Tisch alles griffbereit liegt. Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass sich alle voll auf das gemeinsame Essen konzentrieren können, statt zwischendurch noch etwas nachzuschneiden.
Fleisch und Fisch: dünn schneiden, kühl halten
Fleisch für Hot Pot wird traditionell sehr dünn aufgeschnitten, damit es in der heißen Brühe innerhalb kurzer Zeit durchgart. Am einfachsten gelingt das, wenn das Fleisch vor dem Schneiden leicht angefroren ist – dadurch lässt es sich gleichmäßiger und dünner schneiden als im komplett aufgetauten Zustand. Alternativ gibt es in vielen Supermärkten und asiatischen Lebensmittelgeschäften bereits fertig geschnittenes Fleisch speziell für Hot Pot oder Shabu-Shabu.
Fisch und Meeresfrüchte sollten bis kurz vor dem Servieren gekühlt bleiben und erst kurz vor dem Essen auf den Tisch kommen. Rohes Fleisch und roher Fisch gehören nicht zu lange bei Zimmertemperatur auf den Tisch – legen Sie lieber kleinere Portionen nach, statt alles auf einmal bereitzustellen.
Gemüse, Pilze und Tofu vorbereiten
Blattgemüse waschen und in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden, Wurzelgemüse in dünne Scheiben oder Stifte schneiden, damit es in angemessener Zeit gart. Pilze putzen und je nach Sorte halbieren oder ganz lassen. Tofu lässt sich in Würfel schneiden; festerer Tofu hält beim Garen in der Brühe besser die Form als sehr weicher Seidentofu.
Richten Sie die verschiedenen Zutaten getrennt auf mehreren Tellern oder in Schälchen an, statt alles zu vermischen. Das erleichtert es jeder Person in der Runde, sich gezielt das zu nehmen, worauf sie gerade Appetit hat.
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Preis auf Amazon prüfenLebensmittelsicherheit am Tisch: die wichtigsten Grundregeln
Da rohes Fleisch und roher Fisch direkt am Tisch verarbeitet werden, verdient die Lebensmittelsicherheit besondere Aufmerksamkeit. Achten Sie darauf, dass Fleisch und Fisch durchgehend gut gegart werden, bevor sie gegessen werden – gerade dickere Stücke brauchen entsprechend länger in der Brühe als hauchdünne Scheiben. Im Zweifel lieber etwas länger garen lassen.
Verwenden Sie nach Möglichkeit getrennte Utensilien für rohe und bereits gegarte Zutaten: eine Zange oder Stäbchen zum Hineingeben der rohen Stücke in die Brühe, ein separates Set zum Herausholen der fertig gegarten Zutaten. So vermeiden Sie, dass Keime von rohem Fleisch oder Fisch auf bereits gegarte Speisen übertragen werden.
Auch beim Schneiden in der Küche gilt die übliche Küchenhygiene: Schneidebretter und Messer für rohes Fleisch oder Fisch getrennt von denen für Gemüse verwenden oder zwischendurch gründlich reinigen, Hände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch waschen, und rohe Zutaten nicht zu lange ungekühlt stehen lassen.
Reihenfolge am Tisch sinnvoll planen
Es hat sich bewährt, mit milderen, schnell garenden Zutaten wie dünnem Fleisch oder Blattgemüse zu beginnen und kräftigere oder länger garende Zutaten wie Wurzelgemüse etwas später nachzulegen. So bleibt die Brühe zu Beginn klarer, und alle können sich an das gemeinsame Garen gewöhnen, bevor mehr Zutaten gleichzeitig im Topf sind.
Weitere Planungshilfen, etwa zur passenden Zutatenmenge für Ihre Rundengröße, finden Sie im Ratgeber Hot Pot für wie viele Personen planen.
Was von der Brühe und den Zutaten am Ende des Abends übrig bleibt, muss nicht zwangsläufig entsorgt werden – worauf Sie bei der Aufbewahrung achten sollten, lesen Sie im Ratgeber Hot-Pot-Brühe-Reste: Was Sie am nächsten Tag beachten.