Hygiene & Reste
Hot-Pot-Brühe-Reste: Was Sie am nächsten Tag beachten
Nach einem geselligen Hot-Pot-Abend bleibt oft Brühe übrig – hier lesen Sie, worauf es bei der Aufbewahrung sachlich ankommt.
Nach einem gelungenen Hot-Pot-Abend steht am Ende häufig noch ein Topf mit Brühe auf dem Tisch. Ob sich diese Reste noch verwenden lassen, hängt vor allem davon ab, was im Laufe des Abends alles darin gegart wurde und wie lange die Brühe bereits offen am Tisch stand. Die folgenden Hinweise ersetzen keine individuelle Einschätzung vor Ort, geben aber eine sachliche Orientierung.
Warum die Resteverwertung beim Hot Pot etwas Aufmerksamkeit braucht
Anders als bei einem fertig gekochten Eintopf wandern beim Hot Pot über den gesamten Abend hinweg immer wieder rohe Zutaten in dieselbe Brühe – Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Dadurch unterscheidet sich die übrig gebliebene Brühe am Ende des Abends deutlich von einer klassischen, einmalig durchgekochten Suppe. Wie lange sie am Tisch stand und wie oft rohe Zutaten hineingegeben wurden, spielt für die weitere Verwendung eine wichtige Rolle.
Durchgekochte Brühe: in der Regel unproblematischer
Brühe, die während des Abends durchgehend gekocht hat und danach zügig abgekühlt und in den Kühlschrank gestellt wird, lässt sich in der Regel für die nächsten ein bis zwei Tage aufbewahren. Wichtig ist, sie beim erneuten Verwenden noch einmal gründlich und vollständig zu erhitzen, nicht nur leicht anzuwärmen. Klare Gemüse- oder Pilzbrühen ohne rohe Zutatenreste eignen sich außerdem gut, um sie abgekühlt in verschließbaren Behältern portionsweise einzufrieren.
Wie Sie unterschiedliche Brühen von Anfang an ansetzen, lesen Sie im Ratgeber Hot-Pot-Brühe: Grundlagen von mild bis scharf.
Rohe Zutatenreste: hier ist Vorsicht angebracht
Anders sieht es bei rohen Fleisch- oder Fischresten aus, die während des Abends bereits eine Weile bei Zimmertemperatur auf dem Tisch standen, bevor sie gegart wurden. Solche Reste – egal ob roh übrig geblieben oder Teile der Brühe, in die viel rohes Fleisch oder Fisch gegeben wurde – sollten Sie im Zweifel nicht für den nächsten Tag aufheben, sondern lieber entsorgen. Das gilt besonders, wenn der Abend sich über mehrere Stunden gezogen hat.
Grundregeln der Küchenhygiene, die schon bei der Vorbereitung wichtig sind, gelten auch am Ende des Abends weiter: getrennte Utensilien für rohe und gegarte Zutaten, zügiges Kühlen und im Zweifel lieber vorsichtig sein. Mehr dazu im Ratgeber Hot-Pot-Zutaten vorbereiten und schneiden.
Mit der richtigen Kelle Brühe und Reste sauber trennen
Eine Schöpfkelle mit Sieb ist beim Abfüllen der Reste ein praktischer Helfer: Sie können klare Brühe damit von eventuellen Zutatenresten trennen, bevor Sie alles in einen Vorratsbehälter umfüllen. So landen keine unerwünschten Stückchen im aufbewahrten Sud.
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Preis auf Amazon prüfenPraktische Tipps für die Lagerung
Portionieren Sie die Brühe in flache, gut verschließbare Behälter, damit sie schneller abkühlt, statt sie in einem großen Topf über längere Zeit warm stehen zu lassen. Beschriften Sie Behälter mit dem Datum, damit Sie beim nächsten Blick in den Kühlschrank sofort erkennen, wie lange die Reste schon stehen.
Für die eigentliche Reinigung von Topf und Zubehör nach dem Abend finden Sie ausführliche Hinweise im Ratgeber Hot Pot reinigen und richtig pflegen.